Der kleine Nutzen mit dem Butzen
Endlich ist das Geheimnis des 22. Leitsatzes im Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation gelüftet. Ich denke die Macher sind etwas erleichtert, denn dieser durfte der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden!
Spass bei Seite, der Tag mit Bernd Röthlingshöfer war einfach genial, sehr lehrreich und mit kreativen Chaos verbunden, wie man auch auf den Bildern vom Making of: Das Karlsruher Manifest sehen kann.
Was ich aber eigentlich sagen will ist, dass der spektakuläre und technisch einwandfreie Wurf des Apfelbutzen einer Kommilitonin, die ich natürlich nicht kenne (lieber Nachbar, ich weiß wirklich nicht wer es war!!!), kurz für unglaublichen Aufruhr sorgte. Alle waren zum Teil geschockt, aber vor allem begeistert von der spontanen, überraschenden und nicht vorhersehbaren Aktion.
Solche Aktionen sorgen für einen neuen kreativen Schub und neue innovative Ideen. Man sieht Dinge vielleicht auf einmal aus einer anderen Perspektive (gibt es eigentlich schon die Apfelperspektive? Marktnische?). Vielleicht sollten Unternehmen wirklich über einen 22. Leitsatz nachdenken und in produktiven Phasen mal was verrücktes, was anderes, was unerwartetes zwischendurch tun, um Mitarbeiter neu zu motivieren, Anstöße für andere Denkweisen zu geben oder um sie aus den gelegenlich auftretenden Endlosschleifen ihrer Gedanken herauszuholen. Denn es gibt unendlich viele Möglichkeiten zu kommunizieren, doch am 08. Mai flog nur ein einziger Apfelbutzen durch den Raum, der jetzt schon Einträge in mindestens zwei Blogs hat. Dem Kunde könnte die Apfelperspektive ja auch gefallen, oder?
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